Deutscher Radiopreis 2013: Grimme-Jury gibt erste Nominierungen bekannt

[Pressemitteilung] Die ersten Finalisten des Deutschen Radiopreises stehen fest. Gut drei Wochen vor der Verleihung hat die Jury des Grimme-Instituts in den Kategorien Beste Moderatorin, Bestes Interview und Beste Reportage jeweils drei Sender nominiert.

Logo Deutscher Radiopreis; Quelle: deutscher-radiopreis.de
Logo Deutscher Radiopreis; Quelle: deutscher-radiopreis.de

Die Gewinner werden am 5. September in Hamburg gekürt. Barbara Schöneberger moderiert die Preisverleihung, die Radio, Fernsehen und Internet bundesweit übertragen. Prominente Laudatoren überreichen die Auszeichnungen – unter ihnen zum Beispiel der BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, der Medienmanager Helmut Thoma und die Chefredakteurin und Journalistin Patricia Riekel.

Nach Cro und Jamie Cullum konnte mit der Gruppe Hurts ein weiterer musikalischer Top-Act für das Showprogramm gewonnen werden.

Um die Auszeichnung für die Beste Moderatorin konkurrieren Amanda „She-Raw“ Murray (98.8 KISS FM, „She-Raw@Work“), Maren Bockholdt (alsterradio rock’n’pop, „Maren goes Facebook“)und Wenke Weber (Hit-Radio Antenne, „Niedersachsen am Morgen“). Laudator ist Wolfgang Niedecken.

In der Kategorie Bestes Interview können die NRW-Lokalradios („Das welterste gerappte Interview“, Stefan Margenfeld), WDR 5 („Neugier genügt – Redezeit mit Kai Diekmann“, Jürgen Wiebicke) und hr, YOU FM („Ein Leben mit dem Tod“, Emily Kavanaugh und Johannes Sassenroth) auf den Preis hoffen. Helmut Thoma wird die Trophäe überreichen.

Im Wettbewerb um den Preis für die Beste Reportage stehen MDR INFO („Typisch Polen!“, Michael Kaste und Andreas Herrler), NDR Info („Offshore Leaks und die Folgen – Einblicke in die geheime Welt der Steueroasen“, Christoph Heinzle, Peter Hornung, Jürgen Webermann, NDR Info; Mareike Fuchs, Lena Gürtler, NDR Fernsehen) und WDR 5 („Neugier genügt – Eine ganz besondere Art der Liebesgestaltung: Swinger Clubs“, Carolin Courts). Patricia Riekel wird der Preisträgerin oder dem Preisträger gratulieren.

Die britische Synthie-Pop-Band Hurts wird beim Deutschen Radiopreis die neue Single „Somebody To Die For“ aus ihrem aktuellen Album „Exile“ präsentieren. Viele Songs der Gruppe landeten in den Top Ten der deutschen Radiocharts: „Wonderful Life“, „Stay“ und in diesem Jahr „Miracle“.

Ihre beiden Alben erreichten Platz 2 und 3 in Deutschland. Am Medium Radio schätzt die Band aus Manchester, dass es unmittelbar ist: „Du kannst Fernsehen nicht überall gucken, aber du kannst Radio überall hören, das ist sehr wichtig für unsere Musik.“

Die Verleihung des Deutschen Radiopreises am 5. September in Hamburg findet wie in den vergangenen Jahren mitten im Hafen der Hansestadt statt – im Eventcenter Schuppen 52. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland.

Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS.

Von Ekki Kern

Ekki Kern ist der Gründer von radiowatcher. Er liebt Radiohören.