Deutscher Radiopreis – Paul van Dyk kommt – weitere Nominierungen

„Ich bin wirklich ein Kind des Radios. Ich bin geprägt vom Zuhören. All das, was ich in meinem Leben glücklicherweise erleben und erreichen durfte, wäre ohne Radio nicht passiert“, sagt Paul van Dyk, Star-DJ, Musikproduzent und Radiomoderator.

Für seinen Auftritt beim Deutschen Radiopreis hat er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Was das sein wird, bleibt bis zum 5. September geheim.

Das Tableau der Nominierten füllt sich knapp eine Woche vor der festlichen Preisverleihung am 5. September in Hamburg immer mehr. In drei weiteren Kategorien stehen die Nominierten, die von der unabhängigen Jury des Grimme-Instituts ausgewählt wurden, nun fest.

„Beste Innovation“

Im Finale um den Preis für die Beste Innovation steht gleich zweimal SWR3 mit „Das Radio-Duell“ (Frank Backes) sowie SWR3 und DASDING mit „News for Natives“ (Christoph Ebner und Edgar Heinz). Als dritter Kandidat ist KiRaKa vom WDR mit „Kelebek – Das deutsch-türkische Magazin“ (Monika Frederking und Tuba Tunçak) im Rennen. Den Preis übergibt Paul van Dyk.

„Beste Comedy“

Auf die Auszeichnung für die Beste Comedy dürfen sich noch drei Kandidaten Hoffnungen machen: 104.6 RTL Berlins Hitradio ist mit „Ungefragt Nachgefragt – Deutschlands geheimstes Radioquiz“ (Olaf Heyden alias Jürgen Kerbel) dabei, FluxFM mit der „Drei Minuten Lesung zum Wochenende“ (Sebastian Mösch und Martin „Gotti“ Gottschild) und R.SH – Radio Schleswig-Holstein mit „Baumann & Clausen“ (Jens Lehrich und Frank Bremser). Laudatorin ist die Schauspielerin Anna Maria Mühe.

„Beste Programmaktion“

Um den Preis für die Beste Programmaktion konkurrieren 1LIVE vom WDR mit dem „1LIVE Schulduell“ (Thorsten Schorn und Nelson Bergenthum), HIT RADIO FFH mit dem „Wolkenkratzer-Festival 2013“ (Geraldine Pfeffer und Hans-Dieter Hillmoth) sowie MDR THÜRINGEN – Das Radio mit „Der Redakteur“ (Willi Wild und Matthias Gehler). Der Sieger erhält die Auszeichnung von Sonya Kraus, Moderatorin, Autorin und Schauspielerin.

Zweimal in Folge wurde Paul van Dyk bereits zum „No. 1 DJ in the World“ gekürt. Er verkaufte mehr als 3,5 Millionen Tonträger und erhielt für sein politisches und soziales Engagement den Verdienstorden des Landes Berlin. Mit der Produktion von Remixen für Künstler wie Justin Timberlake, Depeche Mode oder U2 setzt er Maßstäbe in der elektronischen Tanzmusik. Und auch als Radiomoderator ist er immens erfolgreich: Seine Sendung „VONYC Sessions“ läuft in Deutschland derzeit bei Radio Fritz vom rbb und auf Sunshine Live.

Cro, Sean Paul, Jamie Cullum

Außerdem kommen u. a. Cro, Sean Paul, Jamie Cullum und die Gruppe Hurts nach Hamburg und sorgen für ein attraktives Showprogramm. Barbara Schöneberger moderiert die Preisverleihung, die Radio, Fernsehen und Internet bundesweit übertragen. Zu den weiteren prominenten Laudatoren gehören zum Beispiel der BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, Tagesthemen-Moderator Thomas Roth, die Chefredakteurin und Journalistin Patricia Riekel, der Schauspieler und Comedian Ralf Schmitz, der Medienmanager Helmut Thoma und die Schauspielerin Bettina Zimmermann.

Schauplatz der Verleihung des Deutschen Radiopreises ist wie in den vergangenen Jahren das Eventcenter Schuppen 52 mitten im Hamburger Hafen. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

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