Digitalradio verdient den Schulterschluss von Bund, Ländern und EU

[Pressemitteilung] Für eine gemeinsame Förderung von Digitalradio durch Bund, Länder und EU nach der Bundestagswahl und der Wahl zum Europäischen Parlament hat sich der Hörfunkbeauftragte der DLM und Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, Dr. Gerd Bauer, ausgesprochen.

„Die in dieser Woche bei der Internationalen Funkausstellung präsentierten Zahlen belegen, dass Digitalradio als Radio der Zukunft im Markt angekommen ist. Ende diesen Jahres wird es über 3 Millionen Digitalradios im Markt geben. Das ist eine Größe, die weder ökonomisch noch politisch vernachlässigbar ist“, betonte Bauer.

Der Hörfunkbeauftragte der DLM sieht in diesen Zahlen auch einen Erfolg für die gemeinsamen Anstrengungen von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk sowie der Medienaufsicht in Deutschland für mehr programmliche Vielfalt in besserer technischer Qualität.

„Nur weil viele für die Gattung Hörfunk in Deutschland Verantwortliche an einem Strang gezogen haben, ist diese Steigerung bei den Nutzerzahlen möglich geworden. In dieses gemeinsame Engagement können nun noch besser als bislang Industrie und Handel eingebunden werden“, hob Bauer hervor.

Die Landesmedienanstalten werden private Programmveranstalter in ihrem Engagement für Digitalradio weiter unterstützen. Hier wirbt der Hörfunkbeauftragte der DLM für einen Schulterschluss von Bund, Ländern und EU pro Digitalradio.

„Die neue Bundesregierung in Abstimmung mit den Ländern und die nach der Wahl zum Europäischen Parlament 2014 auf EU-Ebene politisch Verantwortlichen sollten sich gemeinsam für eine Digitalradioförderung einsetzen. Dieses Miteinander hat in der Vergangenheit bereits digitales terrestrisches Fernsehen befördert. Ich sehe nach den Zahlen dieser Woche mehr denn je Argumente, diesem Vorbild auch im Hörfunkbereich zu folgen“, unterstrich Bauer abschließend.

Von Ekki Kern

Ekki Kern ist der Gründer von radiowatcher. Er liebt Radiohören.