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Journalistenverband: „Akzeptanz des WDR gefährdet“

Der Deutsche Journalisten-Verband Nordrhein-Westfalen (DJV-NRW) fordert vom Westdeutschen Rundfunk (WDR), an den Hörfunknachrichten in ihrer bisherigen Form festzuhalten:

In jüngsten Reformen hat der Sender beschlossen, die Nachrichtenzeit zu kürzen und die Formate verschiedener Wellen zusammenzulegen. Einstimmig plädierte der Gewerkschaftstag dafür, dass Nachrichten die Kernkompetenz der öffentlich-rechtlichen Anstalten sind. „Ein Zusammenschmelzen steht im Widerspruch zum öffentlich-rechtlichen Auftrag und gefährdet auch die Akzeptanz des Senders“, machte [DJV-Landesvorstand] Frank Stach deutlich.

Die Reform des WDR-Hörfunks sorgt seit vielen Monaten sowohl sender-intern als auch -extern für Empörung. Hörfunkdirektorin Valerie Weber, die so mancher für die unliebsamen Veränderungen verantwortlich macht, war Mitte 2014 vom Privatsender Antenne Bayern nach Köln gekommen. Im Juli 2015 hatte der anonyme Twitter-Account „WDR Leaks“ interne Sitzungsprotokolle veröffentlicht und zahlreiche Reformvorhaben angeprangert.

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